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Geldhunger der Datenkrake - Politik - Die Nachrichten
Politik : Geldhunger der Datenkrake
Geschrieben von c4sh am 01.02.2007 (1530 x gelesen) Artikel vom Autor
Politik

Es sind nicht nur dämliche Werbespots, mit denen uns das größte Inkasso-Unternehmen der Republik auf die Nerven geht. Unvorstellbar ist vor allem der immense Bedarf an Finanzmitteln für diesen Nimmersatt.

In Deutschland hat man schon sein Kreuz mit staatlichen Leistungen. Einst war es nur die unter Bismarck eingeführte Krankenversicherung, welche den Benachteiligten den Zugang zu ärztlichen Leistungen ermöglichen sollte, die sich jetzt komplett verselbstständigt hat. Auch die "staatliche Grundversorgung mit Schwachsinn" hat längst ihr Eigenleben entwickelt: Die GeZ braucht mal wieder mehr Geld. Neue Leistungen, nach deren Bedarf keiner fragt, wollen eben bezahlt werden.

Betrachten wir ein Unternehmen wie Premiere. Man nimmt eine Leistung in Anspruch, und man entrichtet einen Obolus dafür. Will man das nicht, so läßt man es sein. Dieses simple Prinzip liegt einer freien Marktwirtschaft zugrunde, und (fast) jeder versteht es.

Nicht so die GeZ. In ihrem Allmachtsanspruch gleichendem Sendungsbewußtsein heißt es dort: Nach dem Willen des Gesetzgebers sind die Herstellung von abwechslungsreichen Programmen aus einem breiten Themenkreis und das Angebot umfassender und objektiver Information durch die Erhebung der Rundfunkgebühren sicherzustellen. Sie ist deshalb grundsätzlich von jedem Rundfunkteilnehmer zu zahlen, auch wenn er die Programme der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nicht nutzen möchte.

Staatliche Willkür und klarer Fall von Planwirtschaft. Es trifft jeden, der ein Empfangsgerät besitzt, ob er es nun benutzt oder nicht. Nun trifft es gelegentlich auch andere staatliche Institutionen, was für etwas Amüsement sorgen kann.

Seitdem die GeZ in Ihrem Geldhunger auch noch Webserver belangt, an denen ja gar keine Empfangsteilnehmer sitzen, fällt man doch wirklich vom Glauben ab.

Man bezahlt für etwas, was man vielleicht gar nicht sehen will und im Fall eines Internet-Rechners vielleicht nur zum Teil sehen kann (es ist nicht das gesamte Programm über das Netz zu bekommen). Weiterhin wird mit einem polizeistaats-ähnlichem Apparat gegen potentielle Sünder vorgegangen.

Es wird in der Tat Zeit, daß dieser Verein ein für alle mal auf dem Müllhaufen der Geschichte verschwindet. Für die dann arbeitslosen Mitarbeiter gibt es ja jetzt schon Hilfsaktionen.

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Mitglied Diskussion
norden1574
Geschrieben am: 02.02.2007 22:48  Aktualisiert: 02.02.2007 22:48
Nicht zu schüchtern zum Reden
Mitglied seit: 22.11.2006
aus:
Beiträge: 27
 _CM_RE: Geldhunger der Datenkrake
Dieser Artikel spricht mir voll und ganz aus der Seele!
Vielen Dank dafür!
Die GEZ (bei uns durch den NDR vertreten) mit Ihren auf Provisions-Basis arbeitenten Eintreibern, hat auch schon bei mir einen ganzen Ordner mit Gerichtsschreiben verursacht.
Diese skrupellosen Eintreiber schrecken vor nichts zurück, um irgendwie den Leuten Ihr Geld aus den Taschen zu ziehen!
Deswegen hier eine sehr gute Seite zu dem Thema:
http://www.gez-abschaffen.de
Zitate
If Linux were a beer, it would be shipped in open barrels so that anybody could piss in it before delivery.