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Drängler und Raser - Nachrichten - Die Nachrichten
Nachrichten : Drängler und Raser
Geschrieben von derfaekaldoktor am 01.02.2005 (1472 x gelesen) Artikel vom Autor
Nachrichten

Wer die Diskusion um Drängler auf der Autobahn verfolgt hat, der sollte meinen mit härteren Strafen für Drängler sollte endlich die Sicherheit auf Deutschlands Straßen wieder im Vordergrund stehen.

Doch nach dem Äußerungen von Rainer Bernickel (Automobilclub ACE) könnte man meinen die Langsamfahrer sind Schuld am Drängeln. Wer nun bei einem Tempolimit von 120km/h auch nur 120 km/h fährt, der verstopft die Straße nicht, sondern hält sich nur an die Straßenverkehrsordnung. Aber beim Autofahren scheinen die Deutschen Ihren sprichwörtlichen Ordnungssinn zu verlieren und lassen das Tier aus ihnen heraus.

Wer auf Autobahnen den vorgeschriebenen Abstand zum Vordermann einhält muß immer damit rechnen, daß irgendjemand ihm diese Lücke von rechts dichtmacht. Und wer meint, er müsse bei Tempo 120 mit 160 km/h fahren der sollte einmal sein Verhalten prüfen, bevor er anfängt seine Lichthupe in Betrieb zu setzen und andere zu nötigen.

Glaubt man Hermann Fedrowitz vom ADAC mit seiner Aussage: „Langsamfahrer rufen bei vielen anderen Verkehrsteilnehmern Aggressionen hervor. Wer zum Beispiel in einer Tempo-50-Zone 49 fährt, provoziert dadurch mitunter riskante Überholmanöver.“. Soll bedeuten, wer sich an die Geschwindigkeitsbeschränkung innerhalb geschlossener Ortschaften hält, der provoziert andere Autofahrer? Fühlt sich Herr von Fedrowitz nur ertappt? Ob er einen Freibrief sucht, um solche Agression zu legitimieren? Viele „Schleicher“, wollten durch ganz exaktes Einhalten von Tempolimits erzieherisch wirken, meint er weiter. Es gibt kein Verständnis für diese Aussage.

Was wollen Drängler denn erreichen? Es gibt vorgeschriebene Abstände, die sind nun einmal einzuhalten. Und Regeln sind nicht dazu da, um gebrochen zu werden. Möchte Herr von Fedrowitz, daß man in einer 30-Zone mit 50 km/h fährt und besser noch Tempo 50 mit 80? Das kann nicht wirklich ernst gemeint sein.

Unter "Schleichern" sollte man eher die Autofahrer sehen, die mit 10-30 km/h zu langsam unterwegs sind und nicht bei 1 km/h anfangen.

Also wer sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen hält, der schleicht und erzieht nicht. Vielmehr trägt er zur Sicherheit auf Deutschlands Straßen bei. Dieses Drängelphänomen sollte ganz schnell stärker überprüft und geahndet werden.

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