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USA gegen Volkswagen - Wirtschaft und Finanzen - Die Nachrichten
Wirtschaft und Finanzen : USA gegen Volkswagen
Geschrieben von derfaekaldoktor am 07.10.2015 (2643 x gelesen) Artikel vom Autor
Wirtschaft und Finanzen

VW hat beschissen, ja! Ausbaden werden es die kleinen Mitarbeiter und die Folgen sind nicht abzusehen. Das diese Manipulation ausgerechnet in den USA herausgefunden wurde, ist aber das größte Mysterium.

Das Land, dass Diesel als Trucktreibstoff bezeichnet und deren Autohersteller einen 2,5L V6 als Standardmotor haben. Motoren ohne Laufkultur und ohne Durchzugsvermögen. Das Treten des Gaspedals sorgt für ein lauteres Motorgeräusch. Das Land, wo Pick-Ups auch gut und gerne mal 17l/100km Benzin verbrauchen. Das Land, das Klimaschutz seit Jahren aktiv behindert!

Ausgerechnet dieses Land regt sich wegen der Luftqualität auf? Mir ist schleierhaft, wie ein Fahrzeug mit einem Verbrauch von 5l/100km Diesel mehr Schadstoffe ausstoßen soll als ein Benziner mit einem Verbrauch von 17l/100km. Aber es geht hier um Stickoxide, nicht in Europa um die CO2-Werte. Gut gerechnet: Altes Auto 9/100km Benzin war angegeben mit 217g CO2, neuer Diesel mit 118g bei 4,8l/100km. Einfach überschlagen bedeutet dies: Der oben schon angeführte Pick-Up müsste um die 400g CO2 ausstoßen.


Ja die Amerikaner könnten länger leben, ja wir alle könnten länger leben, wenn die Stickoxide nicht wären. Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen: Ohne Auto, ohne Kernenergie, ohne FAST FOOD? Mit Salat? Das tun wir aber nicht. Ist einfach so. Sonst hätten wir schon alle diese teuren Elektroautos. Nur dann wieder ein Energieproblem, weil wir nicht mehr genug Strom zum Laden haben. Ein Teufelskreis. Vielleicht wären wir ohne uns Menschen einfach besser dran auf diesem Planeten.

Ausgerechnet diese Amerikaner, die mit Fracking ihr Grundwasser verseuchen, die Ölschlamm in Kanada abschöpfen und damit die Umwelt auf Jahre verseuchen? Die wollen uns sagen, wir sind Umweltsäue? Nee wirklich nicht.

Die am Wochenende veröffentlichte Meldung: Viele andere Autohersteller sollen nun auch noch getestet werden, außer amerikanische, natürlich. Das zeigt endlich das wahre Gesicht. Denn die kränkelnde US-Autoindustrie hat nun endlich einen Weg gefunden, wie es zumindest einen Konkurrenten vom Markt verdrängen kann. Vor einigen Jahren war es Toyota, mit seinen Gaspedalen, hat den Umsätzen aber kein Abbruch dort getan. Dann war es GM mit seinen Zündschlössern. Jahrelang verheimlicht und die haben sogar wirklich Menschenleben auf dem Gewissen. Ja nun also erst die deutschen Hersteller, dann die anderen Länder.

Deutschland versucht schon seit Jahren mit Umweltschutzregelwut die Welt zu retten und keiner macht mit und dann schießen die Amerikaner so blind zurück, dass es wehtut. Ich wünsche allen VW-Mitarbeitern viel Glück, auch wenn ihr so ein scheiß, klapperndes Schiebedach in meinen Mexikogolfkombi eingebaut habt. Und liebe Amerikaner: Lernt doch einmal Autos bauen.

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