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Stellenabbau und Filalschließungen bei Banken und Sparkassen - Wirtschaft und Finanzen - Die Nachrichten
Wirtschaft und Finanzen : Stellenabbau und Filalschließungen bei Banken und Sparkassen
Geschrieben von derfaekaldoktor am 23.07.2015 (1386 x gelesen) Artikel vom Autor
Wirtschaft und Finanzen

Hypo Vereinsbank schließt Filialen, Deutsche Bank schließt Filialen und auch die Sparkassen schließen Filialen. Selbst die Volksbanken fangen langsam an Filialen zu schließen. Vom großen Filialsterben ist die Rede. Sicherlich ist es ein Trend. Doch schlimmer dran sind die betroffenen Mitarbeiter, die in „Transfergesellschaften“ oder „Transferabteilungen“ gesteckt werden. Klingt nicht nur abwertend, ist auch abwertend. Passt aber so gar nicht zu solchen Äußerungen wie: „Unsere Mitarbeiter sind unser höchstes Gut“. Ja Dummgeschwafel aus der Vorstandsetage.

Dummerweise ist der Personalabbau in Sparkassen, die sich ja immer so löblich hervortun der Personalabbau Realität. Das geschieht eher still und heimlich. Selten, dass da groß Stimmung gemacht wird. Ausnahme die Sparkasse Höxter, die es immerhin dieses Jahr ins Westfalen Blatt geschafft hat.


Die „Inhaber“ der Sparkassen sind normalerweise Kommunen oder zu einem Zweckverband zusammengeschlossene Kommunen. Diese sitzen dann in den Verwaltungsratsgremien und entscheiden mit, dass Mitarbeiter abgebaut werden sollen. Die gesamte Kreditwirtschaft steht bei der historischen Niedrigzinsphase unter Druck, daher muss bei wegbrechenden Erträgen an der Stellschraube Kosten gedreht werden. Der Einzige, der wirklich von dieser Zinsphase profitiert ist der Staat, der als größter Schuldner in Deutschland weniger Zinsen zahlt. Immer weniger Mitarbeiter sollen mehr Erträge generieren. Schließlich will man ja nur Kosten loswerden und weniger Erträge haben. Dabei unterstützt nicht unbedingt die EDV diese Vorgänge. Die Produktivität muss steigen. Dies geht zu Lasten der Gesundheit. Denn plötzlich muß die Gleiche Arbeit nur von einem Mitarbeiter erledigt werden. Deutschlands Produktivität wird gerade teuer gegen Gesundheit gekauft. Burn-Out und Depression kommen nicht von ungefähr. Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes gerade bei Unternehmen, die als sicherer Hafen galten ist ein harter Schlag.
Es können ja nicht alle auf Logistikpacker bei Amazon umschulen.

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Man muss wegen bestimmter menschlicher Verhaltensweisen keine Verschwörungstheorie entwickeln, wenn Dummheit als Erklärung ausreicht.