NACHRICHTEN LINKS DOWNLOADS FANARTIKEL KONTAKT IMPRESSUM STARTSEITE
Willkommen. Es ist jetzt: 04:08 - 19.11.17
 Willkommen Gast ( Anmelden | Registrieren )
Südstaaten Sinfonie -Teil 1 - Reisetipps - Die Nachrichten
Reisetipps : Südstaaten Sinfonie -Teil 1
Geschrieben von Webmaster am 15.06.2012 (5049 x gelesen) Artikel vom Autor
Reisetipps

Anbieter Gebeco bietet eine Rundreise durch die Südstaaten Nordamerikas und damit der Wiege der modernen Musik an. Unter anderen werden Memphis, New Orleans und Charleston angefahren. Ein Bericht über eine nicht ganz so erfreuliche Busrundreise.

Von verschiedenen Startpunkten in Europa, oder auch mit selbst organisierter An- und Abreise, startet die Rundfahrt in Atlanta. Von dort aus geht es über Nashville und Memphis nach New Orleans. Einige beenden ihre Tour hier und steigen auf ein Kreuzfahrschiff um, alle anderen Fahren über Floridas Hauptstadt Talahasse nach Savannah über Charleston zurück nach Altlanta.

Tag 1:

Nach dem neunstündigen Flug von Frankfurt landet man in Atlanta, dem zweitgrößten Flughafen der Vereinigten Statten. Vom Gate bis zur Halle in der man abgeholt wird fährt man mit einer U-Bahn, das Gepäck gibt man in der Ankunftshalle auf um es dann in der Abholerhalle wieder zu bekommen. Tipp: Wenn Sie können nehmen sie das Gepäck lieber selbst mit, ansonsten warten sie am Förderband doch eine ganze Weile bis sie ihr Gepäck wiedersehen.

Hier auch schon der erste Kritikpunkt: Es wurden zwei Gruppen gebildet, eine die Reisende beinhaltete die in New Orleans auf ein Kreuzfahrschiff umsteigen und eine welche die ganze Rundreise unternehmen. Klingt logisch, fühte aber dazu das ein Bus mit 15 Personen besetzt war, der zweite Bus jedoch mit 46 Personen vollgestopft wurde. Eine Rundreise mit so viel Personen in einer Gruppe hatte ich bislang noch nie unternommen, und werde, sollte ich je wieder eine solche Tour machen, darauf bestehen das es nicht nochmals vorkommt.
Da wir gegen 18:30 Uhr Ortszeit erst im Hotel ankamen und Altanta außer dem Cola Museum und einem Aquarium touristisch nicht allzu viel zu bieten hat, sind wir Abends nicht mehr weggegangen und haben uns im Melia Hotel entspannt. Das Hotel ist zwar nicht mehr das jüngste, bitet aber komfortable Zimmer mit Farbfernsehen und freiem WLAN an.
Open in new window


Tag 2:

Mit einer unerfreulichen Nachricht beginnt der Tag. Beim Anbieter American Ring Travel, dem eigentlichen Veranstalter der Rundreise, ist es wohl üblich das man im Bus rotiert. Soll heißen, im Gegensatz zu allen Rundreisen und Bustouren die ich je gemacht habe, werden die Plätze durchgewechselt. Das mag einem Gerecht erscheinen, denn so hat jeder mal die Gelegenheit weiter vorne im Bus zu sitzen, hat aber den Nachteil ds dann auf Personen mit Reisekrankheit keine Rücksicht genommen wird. Meine Frau hat dieses Problem und wir haben uns extra in die dritte Reihe gesetzt, weil dort das Schaukeln des Busses erträglicher ist. Leider wollte das Reiseleiterin Hiltrud nicht einsehen. Auf die Frage was sie denn tun soll wenn ihr schlecht wird, bekam meine Frau die pampige Antwort "dann spucken Sie doch in den Bus!".
Die Reise über hielten wir uns nicht an die Vorgabe. Wenn der Bus zum Einsteigen freigegeben wurde, ging ich als einer der ersten hinein und besetzte den Sitzplatz in der dritten Reihe. Das führte zwar zu Diskussionen, denn der Deutsche im allgemeinen und der Schweizer sowieso, hält sich an Vorgaben. Das diese Vorgaben aber nicht in Deutschland bekannt gegeben worden sind, sonst hätten wir die Reise nicht angetreten, sondern erst in Atlanta publik wurden, das wollte wohl niemand begreifen. Nun da wir die Buhmänner der Reise waren lief es entspannter. Man hat ja nun einen Sündenbock.

In Atlanta wurde versprochen das Capitol von außen und innen zu besichtigen. Hier zeigte sich, das die Reiseleiterin schlecht organisiert war, denn ihr war nicht bekannt, das das Capitol wegen Renovierung geschlossen war. So blieb die Besichtigung von außen. In Atlanta besuchten wir noch das Grabmal von Martin Luther King und den Fernsehsender CNN bevor es auf den Highway ging.
Open in new window



Ein netter Zwischenstopp ist Chattanooga, der Ort der eigentlich nur bekannt ist vom Lied Chattanooga ChooChoo. Der einstige Bahnhof wurde zu einem Hotel umgebaut, man kann dort in Bahnwaggons übernachten und den gut erhaltenen Bahnhof besuchen.
Open in new window


Weiter geht es nach Lynchburg. Richtig, hier wird die Whiskydestille von Jack Daniels besucht. Probieren kann man den Whiskey nicht, denn im County ist Alkohol verboten. Das man dort die ein oder andere Flasche kaufen kann ist einer Ausnahmegenehmigung zu verdanken.
Open in new window


Nach nunmehr fünf Stunden nach dem Frühstück ging es in ein Diner in der Main Street in Lynchburg. Das Mittagessen ist nicht besonders, man solle lieber die Pizzeria in der Short Street in der Parallelstraße aufsuchen.

Angekommen in Nashville gilt es sich umzuziehen. Unweit des Hotels gilt es den Broadway zu besuchen, eine Straße mit vielen Kneipen und Restaurants in der es Livemusik bis spät in die Nacht gibt. Das Läuft dann in etwas so, man kommt in die Kneipe und holt sich seinen etwas teureren Drink, dafür zahlt man keinen Eintritt. Die Musik spielt und in unregelmäßigen Abstand kommt dann mal ein Sänger oder Musiker und gesellt sich zur spielenden Band, großartig! Den Abend kann man auch in einem Country Bunker beginnen, dort spielen mehr oder weniger bekannte Country Musiker und es gibt ein reichhaltiges Essen vom Buffet dazu.
Open in new window

Bewertung: 0.00 (0 Stimmen) - Diesen Artikel bewerten -


Weitere Artikel
27.10.2017 - Was ist so toll an Apple-Pay?
06.09.2017 - info no. 563 // influenced by influencer
31.08.2017 - Nie wieder viele Passwörter: Single Log in
16.08.2017 - Bonuskarten mit Punkteentwertung
09.08.2017 - info no. 562 // alexa, sitz, platz, furz!
17.07.2017 - Lobbyismus in der „Die WELT“
12.07.2017 - Becks baut Stellen in Bremen ab
10.07.2017 - Amazons neuer Bezahlvorgang und Rücksendekosten
08.07.2017 - DVBT2 mit Freenet: Einfach nur schlecht
04.07.2017 - info no. 561 // agile evangelist



Bookmark Artikel auf eine der nachstehenden Seiten

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen  Diese Seite bei Twitter veröffentlichen  Diese Seite bei Facebook veröffentlichen                      Webnews 

Die hier veröffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschränkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.
Zitate
Denken ohne Wissen macht den Zufall zum Herrscher

Werner Kollath